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Wenn Worte Flügel bekommen
Schüler lesen ihre Geschichten und Gedichte
Schüler des Johannes-Scharrer-Gymnasiums Nürnberg lesen aus ihrem Buch "Wenn Worte Flügel bekommen", einen bunten Mix aus Kriminalgeschichten, Erzählungen und vielem mehr.
Die Leidenschaft am Schreiben vereint in der "AG Schreibwerkstatt am JSG" SchülerInnen seit nunmehr sechs Jahren.
Die Förderung des kreativen Schreibens entspricht voll und ganz dem Anliegen des Buchcafes.
Wir verstehen uns als Talenteschmiede für Kreative - auch für Menschen am Rand, die es gilt einzubinden. Dies bezieht sich sowohl auf die aktive Mitwirkung an konkreten Projekten, wie auch das Training spezieller Fähigkeiten, die im späteren professionellen Alltag eine Rolle spielen.
Donnerstag, 19. April, 17:00 Uhr








Klassik - hautnah
Liebe Freunde,
ein weiterer Höhepunkt für das kunstinteressierte Publikum steht unmittelbar bevor:
Petra Schneider ist am 4.6. um 19:30 bei uns Gast!
Uns erwartet ein besonderer Leckerbissen für Liebhaber: Konzertante Aufführung herausragender Repräsentanten der Lautenmusik des 16. Jahrhunderts, darunter auch Hans Neusidler, der lange in Nürnberg gelebt hat.
Im historischen Gewölbe mit Blick auf den schönen Innenhof ist dies sicherlich ein einzigartiger musikalischer Genuss. Darüber hinaus erfahren wir viel über die damalige Art des Musizierens und die Aufführungspraxis in der Renaissance. Der Abend bietet - vor historischer Kulisse - eine Rückschau in die Blütezeit der europäischen Lautenmusik des 16. Jahrhunderts, wo Nürnberg neben Mailand, London und Paris als Hochburg des Instrumentenbaus und Verlagswesens galt. Übrigens…für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Da in dem historischen Gewölbe erfahrungsgemäß mit erheblichem Zuspruch zu rechnen ist, bitten wir um rechtzeitige Voranmeldung. Andreas Schröter Tel. 0911-83 18 71 
Huljet Kinderlech – Ein besonderer Abend an einem besonderen Ort
Die Schauspieler Claudia Dölker und Hartmut Scheyhing aus Salzburg gastierten im historischen Gewölbe der Agnesgasse. Mit ihren heiteren, manchmal auch melancholischen Liedern und Szenen ließen sie die facettenreiche Kultur des Jiddischen aufleben.
Sie spannten den Bogen von den biblischen Ursprüngen des Judentums bis in die Gegenwart. "So könnte es sich wirklich zugetragen haben…" war der Eindruck eines Besuchers. Einige Gäste waren sogar aus Berlin und den USA angereist. Die Geschichten berichteten vom Stammvater Noah oder aus dem Leben von Marc und Bella Chagall. Das Lied eines Kindes aus dem Konzentrationslager Auschwitz rief ins Bewußtsein, dass in den düstersten Momenten ein Licht durch das Dunkel scheint.
Benefizkonzert in der Agnesgasse!
Am vergangenen Samstag heizten die Mitglieder von Fun Brass die Atmosphäre im Gemeindesaal am Albrecht-Dürer-Platz gewaltig an. Mit breitem Reportoire von Barock bis zur Moderne und viel Enthusiasmus begeisterten sie die Zuschauer und schwangen sich, nicht zuletzt zur Ehre des Schöpfers, zu wahren Höchstleistungen an ihren Instrumenten auf.
"Agnesgasse 5 – Buch, Kaffee und mehr" - gut besucht
Inzwischen hatten wir nun vier Öffnungstage. Das Buchcafé ist gut besucht und es ergaben sich vielerlei Gespräche zwischen Gemeindemitgliedern und Interessierten. Frau Dr. Helene Mihalka, unsere gute Seele, hatte an der Espressomaschine viel zu tun und auch die teilweise selbstgebackenen Kuchen und anderes Gebäck haben vielen geschmeckt. Neben Kaffee, Capuccino und Espresso gibt es den Espresso long, auch verschiedene Säfte und exclusive Teesorten. Die Agnesgasse 5 ist bei vielen in Nürnberg bekannt geworden und es gibt Bitten, doch die Öffnungszeiten auf einen zusätzlichen Wochentag auszuweiten. Inzwischen haben wir auch eine Kasse, damit wir die Buchführung besser durchführen können.
Wenn der Glaube Berge versetzt…Gelungener Auftakt der "Agnesgasse 5 – Buch, Kaffee und mehr"
Liebe Freunde und Interessierte!
Erinnern Sie sich noch an unsere Ziele vor zwei Jahren? Daraus entstand die Idee, gebrauchte Bücher zu sammeln und anzubieten - ein sozial-diakonisches Projekt, wo unterschiedliche Menschen, sich zu einem gemeinsamen Dienst zusammenfinden.
Wer hätte vor zwei Jahren gedacht, dass wir nunmehr über so einen schönen Raum verfügen, der uns Raum für Veranstaltungen, aber auch zum Verkauf bietet. Am Samstag, den 27.11.2010 konnten wir diesen Raum gebührend einweihen.
 Ohne Gottes Hilfe wäre es der Gemeinschaft niemals möglich gewesen in diesem kurzen Zeitraum so etwas Großartiges zu schaffen…Da wird ein Gewölbe in der Füll 6 frei…sagte mir Klaus Brandt vor einem Jahr. Wochen danach scheint die Chance dahin, ein Interessent ist vor uns auf der Warteliste, kurz davor, den Raum zu mieten. Dann die überraschende Nachricht: Der Weg ist für uns frei. Doch da sind 500 Euro Miete zu zahlen, und keiner außer mir aus der Gemeinde hat an dem Raum Interesse. Die Tage ziehen dahin, aber ich komme von dem Raum nicht los. Dann sitze ich eines Morgens mit einem Freund aus der Gemeinde zusammen und erzähle ihm von meinen Plänen: ich habe erst gestern Gott im Gebet gefragt, wo ich mich einbringen darf, erwidert er mir, "ich bin mit dabei".
 Die letzten Wochen waren hart, doch dank dem großartigen Einsatz meiner Mitstreiter wie zum Beispiel Dr. Helene Mihalka, die zusammen mit ihrem Mann so manche Nacht für das neue Buchcafe opferte, erstrahlt das historische Gewölbe seit dem vergangenen Samstag in neuem Glanz: Ein großer Dank an alle, die zu diesem großen Fest am Samstag beigetragen haben… Ein rundherum gelungener Auftakt, der zum Mitmachen Lust macht, bestätigten mir viele Besucher: Von der Gestaltung des Raumes, der schnellen und liebevollen Bewirtung der Gäste bis zu den anregenden und heitereren künstlerischen Beiträgen der Malerin Cornelia Hofmann und des Schriftstellers Eckhard Henscheid war für jeden etwas geboten. Und ein besonderer Dank an Reiner Paul am Klavier darf auch nicht fehlen. Ganz nebenbei gingen dabei viele Bücher und Schallplatten über den Ladentisch.
 Lust mitzuarbeiten oder Bücher zu spenden?
Eurer Andreas Schröter
 | | Eröffnunsgfeier mit einer Lesung von Eckhard Henscheid
Am Samstag, den 27. November startet die "Agnesgasse 5 – Buch, Kaffee und mehr"
Wir wollen die Eröffnung in der "Agnesgasse 5" gebührend feiern. Deswegen haben wir uns entschieden, die Spannung bis zur Eröffnung noch etwas ansteigen zu lassen und mit einem Höhepunkt zu starten: Zwischen 13:00 und 19:00 können Sie unser umfangreiches Angebot das erste Mal in Augenschein nehmen.
19:00 Uhr: Anschließend liest Eckhard Henscheid aus alten und neuen Werken. Reiner Paul begleitet ihn musikalisch. |
Autorenlesungen
Zur Absprache von Lesungen kontaktieren Sie bitte die Leitung des Büchercafés Agnesgasse 5 Herrn Andreas Schröter unter Tel. 0911-83 18 71
Tagebuch "Agnesgasse" , Eintrag 23.09.2010
Hallo Gemeinde und Förderer der "Agnesgasse 5",
der Eröffnungstermin rückt immer näher und mit Freude kann ich vermelden, dass unser Projekt bereits eine positive Resonanz in der Innenstadt und darüber hinaus gefunden hat:
Nicht nur am Tag des offenen Denkmals, wo viele Besucher unseren historisch sehenswerten Innenhof bestaunen konnten, wollten die Menschen erfahren, um was es sich bei der "Agnesgasse 5" handelt und wann man unseren Bücherladen mit Cafe besuchen kann. Wo auch immer ich unterwegs bin werde ich oft auf unser Vorhaben angesprochen. Das werte ich für mein Team als Anerkennung für unser ehrenamtliches Engagement und es freut mich außerordentlich beim erreichten Stand des Projekts.
Nichtsdestotrotz braucht ein motiviertes Team auch noch weitere Mitstreiter, um den angestrebten Cafébetrieb mit Buchverkauf zu bewerkstelligen.
Ziel ist es, alle Vorgänge um den Geschäftsbetrieb herum so einfach und effizient wie möglich zu gestalten. Jeder, der mitarbeitet, soll wissen, was sein Tätigkeitsbereich ist. Es soll angenehm sein, zu uns zu kommen, die Atmosphäre zu genießen und bibliophile Raritäten zu erwerben.
Konkret benötigen wir ehrenamtliche Mitarbeit in den Schwerpunkten Einkauf und Vorbereitung Café, Service Café sowie Vorbereitung von Veranstaltungen und Events. Jeder, der an diesen Tätigkeitsfeldern teilhaben möchte, kann sich bei mir oder in der Gemeinde melden. Wir bieten als Belohnung einen ideellen Wert, den man sich nicht kaufen kann: Gesellschaftliche Arbeit zugunsten Armer, gut organisiert und mit Spaß an der Sache durchgeführt.
In den vergangenen Wochen ging es mit dem Projekt steil bergauf, sowohl materiell als auch ideell: Mitarbeiter der ING-DIBA arbeiteten an der Inneneinrichtung, der Führungskreis einigte sich auf den wohlklingenden Namen "Agnesgasse 5 – Buch, Café und mehr".
Der Raum soll, entsprechend seiner Geschichte eine Verbindung vom Mittelalter zur Moderne in gediegenem Ambiente darstellen, ausgerüstet mit modernster Technik.
Zum Starttermin am 06.11. ist ein Bücherbasar im Café geplant, um die neue Location gebührend zu würdigen und in der Stadt bekannt zu machen. Events und Überraschungen folgen noch in diesem Jahr.
Tja, Ihr merkt, wir haben schon etwas auf die Beine gestellt, nun ist es an uns, der Sache Leben einzuhauchen.
Am 6. November eröffnetein Café neuen Typs in der Innenstadt. Sein Name ...?
Agnesgasse 5
Buch, Kaffee & mehr
Nachdem viele Vorschläge, wie man unser Café benennen könnte, in Erwägung gezogen wurden, haben wir uns bei einem Ideenaustausch auf "Agnesgasse 5" geeinigt. Wir wollen dabei besonders die Örtlichkeit ins Spiel bringen. Eine Straße als Name für ein Café wird sich den Besuchern sicherlich leichter einprägen und somit zu dessen Bekanntheit beitragen.
Wir starten den Bücherverkauf mit einem neuen Konzept, das sich deutlich von den Konzepten anderer Bücherbasare unterscheidet:
- Annahme und Verkauf in mittelalterlichem Sakralbau
- Permanentes Buch- und Medienangebot, dazu Kaffee und Gebäck
- Kaffeehaus-Stil: Platz zum Stöbern, Kaffeetrinken, Lesen, Unterhalten
- Parallele Nutzung als Veranstaltungsraum mit eigener Bühne
- Durch ihren Dienst werden weniger Leistungsfähige gefördert und wird die Gemeinschaft als Ganzes gestärkt
Innerhalb und außerhalb der Gemeinde hat sich ein aktiver Freundeskreis rund um das Café gebildet.
Uns helfen nicht nur kräftige, fleißige Hände und finanzielle Unterstützung, sondern auch die Gewissheit, dass die ganze Gemeinde hinter uns steht, an unser gemeinsames Projekt und dessen Zukunft "glaubt" und uns mit ihrem Gebet bis zu der Eröffnung des Cafés am 6. November 2010 begleitet. Und natürlich auch danach!
Jedoch benötigen wir auch Verstärkung, insbesondere für die Bedienung der Gäste, als Ansprechpartner und für die Organisation von Veranstaltungen.
Aber schon jetzt lässt sich einschätzen: Diese Begegnungs- und Ereignisstätte wird sich großen Zuspruchs erfreuen.
Andreas Schröter
mit Freudeskreis "Agnesgasse 5"
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